Thailand III - relaxing end and time to say goodbye

Hallo Ihr Lieben,

kommen wir nun zum zweiten (bzw. dritten) Teil meines Thailand-Abenteuers und somit zu einem der letzten offiziellen Reiseberichte von meiner 300-tägigen Weltreise. Teil 1 mit meinen Impressionen von Koh Samui mit meinen Mädels findet Ihr HIER, Teil 2 mit dem Abenteuer Norden rund um Chiang Mai gibt es Ihr HIER, Teil 3 über Koh Chang und den Abschluss in Bangkok gibt’s nun in diesem Bericht ;-)

Wie bereits erwähnt, haben wir den Nachtzug von Chiang Mai nach Bangkok genommen. Von dort aus wollten wir dann direkt weiter nach Koh Chang. Der Zug war ein Abenteuer. Nach dem Einsteigen haben wir uns auf unsere Plätze gesetzt, die zur späteren Stunde in richtige Betten umgewandelt wurden. Eine Art Stewardess lief demnach durch das Abteil und hat die Betten hergerichtet, die Kissen und Decken bezogen und uns eine gute Nacht gewünscht. Die Nacht war für mich erstaunlich gut, wenngleich wir echt den beschissensten Platz im Zug hatten. Wir waren direkt neben der Tür und somit neben dem Bad. Heißt Durchgangsverkehr die ganze Nacht. Sichtlich gerädert kamen wir dann in den Morgenstunden in Bangkok am Bahnhof an. Von dort aus haben wir uns zu Victory Monument fahren lassen, weil uns von hier ein Bus nach Trat (der Hafen, von dem aus das Schiff nach Koh Chang fährt) bringen sollte. Also erstmal Busfahren durch Bangkok, dann aber das Chaos. Am Monument sprach keiner Englisch und den von uns gesuchten Bus kannte auch keiner. Also hat uns nach langem hin und her dann ein Transfer zum Busbahnhof gebracht, wo wir uns erneut auf die Suche nach dem richtigen Bus gemacht haben. Der Express-Weg wäre mit einem Sprinter gewesen, hier wollten sie von uns aber einen erheblichen Zuschlag für unser Gepäck, was dann in den 4 Stunden auch hätte auf unserem Schoß liegen sollen. Is klar... daher haben wir dann die Wartezeit in Kauf genommen und den großen Bus genommen. Einziger Engpass: die Fähre nach Koh Chang. Aber glücklicherweise waren wir gerade noch rechtzeitig und haben die vorletzte Fähre auf die kleine Insel bekommen. Puuuhh...

Angekommen auf Koh Chang ging es mit dem Sammel-Pick-Up zu unserem Nachtlager, welches wir zunächst für einen Abend gebucht hatten. Wir wollten uns noch nicht festlegen und am anderen Tag erst einmal die Insel erkunden, um den besten Platz für die letzten Tage zu finden. Abends haben wir dann noch mit Teresa und Schoko, die ebenfalls im Hotel mit ihrer kleinen Tochter waren, lange und ausführlich gequatscht und über das Leben philosophiert. Das Gespräch ist mir ehrlich gesagt nachhaltig im Kopf geblieben. Vor allem den Blickwinkel von Schoko, der die Arbeit heute auch nur noch als Arbeit und nicht mehr als Leben sieht, sind im Kopf hängen geblieben und haben auch meinen neuen beruflichen Weg beeinflusst. Arbeit ist nicht alles, das wusste ich schon vorher und habe das habe ich häufig auch in meinen Berichten geschrieben, aber das nochmal aus dieser Perspektive zu erfahren war sehr wertvoll für mich :-)

Teresa, die kleine Maus und ich :-)
Am anderen Morgen ging es dann mit dem Roller entlang der Westküste, um den perfekten Platz für die nächsten Tage zu finden. Bei Jenny ist das eigentlich einfach, da wo es Obst gibt ist der richtige Platz. Aber dazu kamen Erwartungen vs. Kosten und eigentlich eine viel zu große Auswahl, sodass wir uns mit dieser Entscheidung echt schwer getan haben. Schlussendlich haben wir uns für ein Hotel direkt am White Sandy Beach entschieden. Tolle Dachterrasse mit Pool und eine hervorragende Aussicht aufs Meer. Jenny hat sich dann erstmal ins Bett gelegt, die Erkältung war immer noch da und hat sie  mal wieder geschwächt. Ich habe die Umgebung ein wenig zu Fuß erkundet und ein bisschen frisches Obst gekauft. Die Wunderwaffe bei ihr ;-) Abends sind wir dann noch zum Strand und haben den Sonnenuntergang angeschaut. Generell sind Jenny und ich sehr verliebt in Sonnenuntergänge, was wir bereits in Australien fast jeden Abend genossen haben. Aber die Sonnenuntergänge auf Koh Chang hatten etwas ganz besonderes. Die Farben waren so stark, das habe ich noch nie gesehen. Die Spiegelung der Sonne auf dem Meer hat die Natur drumherum in einem ganz besonderen Glanz angestrahlt. Wahnsinnig schön :-) Abends gab es dann noch etwas zu Essen und dann ging es auch in die Heia...

Sonnenuntergang Koh Chang
Sonnenuntergang Koh Chang
Sonnenuntergang Koh Chang
Sonnenuntergang Koh Chang
Der nächste Tag ist ganz entspannt gestartet. Ein umfangreiches Frühstück im Hotel war inklusive und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Danach haben wir den Strand erkundet und in einem tollen Restaurant mit Blick aufs Meer gegessen und über das Leben philosophiert. Abends haben wir uns natürlich den Sonnenuntergang nicht entgehen lassen. Danach ging es auf den Nacht-Food-Markt und da haben wir uns umfangreich durch die thailändische Küche probiert ;-) Zum Abschluss des Tages gab es dann noch 1,2 Bierchen in der Nachbarkneipe und dann war der Tag auch schon wieder um.
Restaurant direkt am Meer von Koh Chang
der wunderschöne Strand White Sandy Beach auf Koh Chang
der wunderschöne Strand White Sandy Beach auf Koh Chang
der wunderschöne Strand White Sandy Beach auf Koh Chang
der wunderschöne Strand White Sandy Beach auf Koh Chang
der wunderschöne Strand White Sandy Beach auf Koh Chang
der wunderschöne Strand White Sandy Beach auf Koh Chang
Sonnenuntergang Koh Chang
Sonnenuntergang Koh Chang
Sonnenuntergang Koh Chang
Am anderen Morgen wollten wir dann die Insel erkunden. Nach dem Frühstück haben wir uns einen Roller gemietet und sind die Westküste gen Süden gefahren. Eine wirklich tolle Insel, die ich jedem ans Herz legen kann. Ruhig und noch nicht überflutet, tolle Landschaft und wunderschöne Strände :-) Gestoppt wurde u.a. an der Rasta-Bar, wo wir in chilligem Ambiente ein paar Frucht-Cocktails getrunken haben. Abends ging es dann wieder auf den Street-Food-Market und dann auch wieder ab in die Heia ;-)

Jenny und ich in der Rasta Bar
Aussicht von der Rasta Bar
Den nächsten Tag haben Jenny und ich getrennt verbraucht. Sie hat sich in die Sonne gelegt und ein bisschen Bräune getankt, ich habe mir die andere Seite der Insel angeschaut. Ein wunderschöner Fleck Erde und ein Stück Paradies im Süden. Es war ein wirklich toller Ausflug und so viele schöne Ecken, dass sich die Tour auf jeden Fall gelohnt hat :-) Erst bin ich die lange Küstenstraße entlag gefahren, habe dann den buddhistischen Tempel Wat Bang Bao im Detail inspiziert und bin über Stock und Stein, Wiesen und Wälder dann an einem Traumstrand gelandet. Long Beach. Oh man, da musste ich mich auch erst einmal kneifen. Alleine an einem so schönen Ort zu sein ist für mich immer wieder ein Highlight. Hier habe ich ein bisschen gechillt und den Moment genossen bevor ich dann mit dem Roller wieder zurück gefahren bin. Hierbei habe ich an ein paar Aussichtsplattformen gestoppt und die Aussicht genossen. Danach ging es noch zum White Sandy Beach und neben ein bisschen Sonne-tanken habe ich mir den wundervollen Sonnenuntergang angeschaut. Abends gab es, wie immer, leckere Speisen vom Straßenmarkt. 
der Süden von Koh Chang - Fischerdorf
Tempel im Süden von Koh Chang - Wat Bang Bao
Tempel im Süden von Koh Chang - Wat Bang Bao
der einsame Fleck im Süden von Koh Chang - Long Beach ist ein Traum...
der einsame Fleck im Süden von Koh Chang - Long Beach ist ein Traum...
der einsame Fleck im Süden von Koh Chang - Long Beach ist ein Traum...
der einsame Fleck im Süden von Koh Chang - Long Beach ist ein Traum...
der einsame Fleck im Süden von Koh Chang - Long Beach ist ein Traum...
der einsame Fleck im Süden von Koh Chang - Long Beach ist ein Traum...
der einsame Fleck im Süden von Koh Chang - Long Beach ist ein Traum...
Sandra on Tour :-)
Sandra on Tour - direkt am Meer mit dem Roller entlang...
wunderbare Aussicht auf das Meer
wunderbare Aussicht auf das Meer
am White Sandy Beach

malerischer Sonnenuntergang am White Sandy Beach
malerischer Sonnenuntergang am White Sandy Beach
malerischer Sonnenuntergang am White Sandy Beach
Und dann sind wir auch schon an unserem letzten Tag auf Koh Chang angekommen. Diesen haben wir mit einem umfangreichen Frühstück begonnen und mit einer kleinen Foto-Aktion am Strand abgeschlossen. Wir haben uns nämlich eine Nikolausmütze gekauft und wollten noch die passenden Weihnachtsgrüße ablichten :-) Danach ging es mit dem Bus nach Bangkok und demnach zur allerletzten Station meiner Reise. Oh man... ich hatte gemischte Gefühle. Zum einen war es für mich unbegreiflich, dass die 300 Tage nahezu beendet sind. Und zum anderen wusste ich, dass ich ganz bald meine Liebsten wiedersehen werde!

Hohoho... weihnachtliche Grüße aus der Sonne :-)
Hohoho... weihnachtliche Grüße aus der Sonne :-)
Angekommen in Bangkok haben wir schnell unser AirBnB Flat mit Blick auf die Skyline bezogen und uns beim Straßenkoch um die Ecke mit Essen versorgt. Dann sind wir relativ spontan noch auf die Idee gekommen, die Partymeile der Stadt zu besuchen. Also ging es schnell in den Supermarkt, ein Fläschchen Rum und Cola in den Einkaufswagen und schwupps war der Pegel da, wo er für diese Art von Party sein sollte. Angekommen auf der Ko San Road herrschte bereits eine große Straßenparty, getrunken wurden die Wodka-Red-Bull-Mischungen aus kleinen Eimern und getanzt wurde da, wo man sich gerade aufgehalten hat. Jenny und ich haben uns dann entschieden, noch ein Henna Tattoo machen zu lassen. Dies ist aber mächtig in die Hose gegangen, da Jenny ihres hat nicht richtig trocknen lassen und es somit voll verschmiert wurde. Aber das war sooo klar. Ich bin extra vorsichtig gelaufen, hatte den Eimer in der Hand und Jenny wollte es dann schneller und besser machen und in diesem Moment war das Tattoo hinüber :-D Der Abend endete mit viel Spaß und Tanz inmitten der Partymeile von Bangkok :-)

Ein paar Drinks in unserem Appartment
Party auf der Ko San Road
Am anderen Tag haben wir uns zunächst ein wenig die Umgebung angeschaut. Neben dem wohl dicksten Hund der Welt haben wir unseren Rooftop-Pool mit Fitness-Studio bestaunt. Oh man, das war purer Luxus. Danach ging es in die Stadt und wir haben ein bisschen Souvenir-Shopping und die größte Elektro-Mall in Bangkok unsicher gemacht. In dieser Mall hat sich Jenny eine neue Brille zugelegt (ja da gab es einen Optiker in der Mall ;-) Abends haben wir uns weiter dem Souvenir-Shopping gewidmet. Es ist immer wieder erstaunlich, wie lange eine Frau braucht, um etwas zu kaufen. Nachdem Jenny sage und schreibe 40 Minuten mit dem Kinder-Rucksack rumhantiert hat, hab ich langsam einen Rappel bekommen. Wie kann man soooo lange überlegen? Letzendlich haben wir auch dieses Projekt gemeistert und Jenny hat nach rund einer Stunde den Rucksack in ihrer Einkaufstüte gehabt. Oh man... Dann sind wir noch einen Happen essen gegangen, bevor wir uns dann auch schnell wieder ins Bett verabschiedet haben. Die letzte Nacht hing und noch zu sehr in den Knochen :-D

der wohl dickste Hund der Welt
Bangkok City Life
Dann sind wir schon am letzten Tag meiner Welttour angekommen. Diesen haben wir erstmal mit einem guten Frühstück gestartet und sind dann in die Stadt gefahren, um Jennys Brille abzuholen Danach wollten wir uns von einem Tuk Tuk Fahrer die Stadt zeigen lassen, was aber komplett in die Hose gegangen ist. Hose ist ein gutes Stichwort, er wollte, dass wir uns ein paar Schneidershops anschauen (wir müssen auch nichts kaufen), damit er von denen Tankgutscheine bekommt. Ja ne, is klar - als hätten wir stundenlang Zeit, um die ganzen Buden abzuklappern nur um am Ende zweimarktfünfzig zu sparen... Wir sind dann aus dem Tuk Tuk raus und haben uns zu Fuß durch die Straßen von Bangkok verirrt. Dabei gab es leckere Hähnchenspieße für Sandra und bunte Obstteller für Jenny. Nachmittags ging es zur Sportseinheit auf unserer Dachterrasse, wo wir parallel den Sonnenuntergang gesehen haben. Und dann war auch schon der letzte Abend gekommen. Hier sind wir zum Asiatique Markt gefahren, wo wir zunächst (vermeintlich) lecker gegessen haben (es war das teuerste und schlechteste Essen auf meiner Reise) und dann die Markthallen abgeklappert haben. Die Auswahl war schlecht, die Preise überteuert und dann sind wir mehr oder weniger frustriert wieder zurück zur Wohnung zurück. Da man in Thailand zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr sowie 00:00 Uhr und 06:00 Uhr keinen Alkohol außerhalb von Bars und Restaurants kaufen konnte, habe ich ganz dreist in einer Streetfood-Bude noch 2 Flaschen Bier gekauft. Diese haben wir dann auf unserem Balkon zusammen mit vielen Geschichten aus unserer gemeinsamen Zeit genossen. Und dann war es auch schon Zeit, Good-bye zu sagen. Good-bye Jenny, Good-bye Bangkok, Good-bye Worldtrip. 300 Tage sind um... Wahnsinn!

Straßen-Grill mit leckerem Hähnchen für mich :-)
Straßen-Grill mit leckerem Hähnchen für mich :-)

der Rooftop Pool von unserem Appartment

der Rooftop Pool von unserem Appartment

der Rooftop Pool von unserem Appartment

der Rooftop Pool von unserem Appartment

Sonnenuntergang über Bangkok
Live like a local - es gibt kaum Menschen, die nicht ihr Telefon in der Hand haben und daher hab ich mich einfach mal zwecks Foto in diese Reihe gesetzt :-D
U-Bahn fahren - wir fühlten uns in der schwarz/weißen Trauergemeinschaft echt unwohl (2 Monate nach dem Tod des Königs herrschte immer noch Trauerstimmung)

Bangkok by Night
Bangkok by Night
auf MICH - auf meine geile Reise!
Am Flughafen in Bangkok habe ich mich dann in meinen Flieger nach Dubai gesetzt. Von dort aus ging es dann nach Düsseldorf. Der Rückflug war ein Wechselbad der Gefühle, ich habe viel Revue passieren passen und über die vielen besonderen und tollen Momente nachgedacht. Dazu kam, dass fast der ganze Flug von Dubai nach Düsseldorf mit dem Sonnenuntergang geflogen bin. Eine traumhafte Kulisse zum Abschluss meiner Reise...

Das wars mal wieder von mir. Das Wiedersehen am Flughafen in Deutschland und viele Impressionen von meiner Reise folgen in den nächsten Tagen :-)

Es grüßt Euch herzlich,
Eure Sandra

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