Peru - heavenly hike on the original Inca-Trail to Machu Picchu

Hallo ihr Lieben,

erst einmal vorab: 
Ich habe es geschafft und bin verdammt stolz auf mich!!! :-) 
Aber das war ein wirklich langer Weg... 

Fangen wir mal ganz von vorne an. Als ich meine Weltreise im Reisebüro gebucht habe wurde ich von Tatti, meiner damaligen Travel Agentin, gefragt, ob ich denn auch den Inka-Trail machen möchte. Ihre Frage klang so gezielt und selbstverständlich, dass ich den Inka-Trail zum Allgemeinwissen sortiert hab. Da mir daher das nachfragen zu blöd war und ich ja auch was erleben wollte, hab ich einfach „Ja“ gesagt. Ohne eine Information darüber zu haben was mich tatsächlich erwartet...

Wochen später sprach ich mit einer Arbeitskollegin über meine Route und dabei durfte die Information Inka-Trail auch nicht fehlen. Meine Kollegin schaute mich in diesem Zusammenhang echt verdutzt an. „Du? Inka-Trail? Du hast doch schon Schnappatmung bei den wenigen Bürostufen…“ Hm… Spätestens ab diesem Zeitpunkt habe ich die beiden magischen Wörter einmal bei Google eingetippt und siehe da: es ist eine Wanderung. Das kann ja nicht so schlimm sein. Als mir aber auf der ersten Seite von Google mehrere Trainingspläne angezeigt wurden, mit der man sich auf diese harte Wanderung vorbereiten sollte, wurde mir ein wenig komisch. Somit bin ich mal tiefer in das Thema eingestiegen und habe somit erfahren, was der Inka-Trail tatsächlich bedeutet. 

Die Inkas, also das Urvolk aus dem westlichen Teil von Südamerika (von ca. Quito nach Santiago de Chile), haben diesen Weg ursprünglich genutzt, um Waren von A nach B zu transportieren und letztendlich auch, um den Machu Picchu zu erreichen. Durch die Eroberung der Spanier haben die Inkas, die wirklich ein cleveres Volk waren (tolle Bauten, ausgetüftelte Wassersysteme, die heute noch funktionieren – ich bin fasziniert von diesen Meisterleistungen und allgemein von der Geschichte), den Weg größten Teils zerstört. Warum? Um ihren Schatz, den Machu Picchu zu schützen. Durch die kaputten Straßen sind die Spanier, die alles an Inka-Tradition zerstört haben, was denen vor die Augen gekommen ist, nicht bis zum Machu Picchu gekommen. Somit wurde dieses Bauwerk, was mittlerweile zu den 7 Weltwundern der Neuzeit gehört, nicht zerstört und ist noch vollständig erhalten. Der ursprüngliche Inka-Trail ist > 1.000 km lang und startet im Norden von Südamerika (ca. Quito). Der originale und zum Wandern mittlerweile bekannte Teil beträgt rund 44 km. Und diese 44 km haben es in sich. Neben den extrem schwierig zu passierenden Wegen und den langen Tagesdistanzen kommt die Höhe, die einem die Luft nach wenigen Metern immer wieder wegschnappt. Gestartet wird bei rund 2.500 m, dann geht’s hoch bis 4.215 m und geendet wird am Machu Picchu bei rund 2.300 m. Das macht einen Höhenunterschied von rund 2.000 m auf einer 4-tägigen Wanderung. Dazu wird gezeltet und auf grundlegende Dinge wie warmes Wasser und jeglichen Komfort verzichtet. Das zum Inka-Trail, den mittlerweile aufgrund von Restriktionen der Regierung täglich nur 500 Menschen machen dürfen.

Ich habe somit geplant, ein Vorbereitungsprogramm zu starten. Leider ist dies komplett ins Wasser gefallen. In Guatemala, wo ich brav und regelmäßig joggen wollte, hab ich mir bekannter Maßen den Fuß und Mund entzündet. Dadurch war ich nicht in der Lage, Sport zu treiben. Auf meinen geführten Touren bin ich zwar ab und an mal joggen und surfen gegangen. Gepaart mit ein paar Bierchen und gutem Essen war das aber ein Nullgeschäft. Also hab ich mich entschieden zumindest eine aktive Vorbereitung zu treffen: ich hab aufgehört zu rauchen. Jetzt wird der ein oder andere sich bestimmt fragen: „Wie? Hast du etwa wieder angefangen?!“ Ja, das hatte ich. Dummerweise in den teuren Ländern (da kommt wieder die rationale BWL’erin raus ;-) aber seid lieber alle froh, dass ich wieder aufgehört hab ;-) Also hatte ich die Meinung, dass „Rauchen aufhören“ an Vorbereitung reichen sollte :-)

In den Trainingsplänen wurde aber auch gesagt, Fitness macht nur 20% des gesamten Trails aus. 80 % ist die Psyche. Und daher wusste ich, dass ich den Trail schaffen werde. Zwar mit vielen Schnappatmungen und Schmerzen - aber wenn ich mich auf eins verlassen kann, dann auf meine mentale Stärke. Das war auch schon beim Fußball so. Ich war bekanntermaßen nicht die Pferdelunge auf dem Platz, meine Stärke waren die Sprints und mein Kampfgeist. Und durch meinen Willen ein Spiel zu gewinnen habe ich immer wieder Energie und Luft freigesetzt, die ich so noch nicht hatte. Und die gleiche Taktik habe ich mit auf den Inka-Trail genommen. 

So jetzt aber genug Vorgeplänkel, jetzt gibt’s die eigentliche Geschichte ;-)

Die Route:
Tag 1: 11 km ("leichtes" Einlaufen)
Tag 2: 12 km (härteste Tag, von 3.000 m auf 4.215 m und dann runter auf 3.500 m zum Camp)
Tag 3: 16 km (längste Strecke, rund 16 km bergauf und bergab)
Tag 4: 5 km (frühes Aufstehen und Machu Picchu)

die alte Anzeigetafel der Inka-Route
eine neuere Ausführung der Route
Inka-Trail Tag 1: 
Morgens wurden wir von unserem Guide im Hotel in Ollantaytambo abgeholt. Nach einer rund einstündigen Busfahrt sind wir am Startpunkt des Inka-Trails angekommen. KM 82. Bevor es dann losging wurde noch unsere Tasche gewogen. Mitgenommen werden durften nämlich nur 6 kg, die von Portern für uns getragen wurden. Wir waren für die Verpflegung (v.a. Wasser ist bei der Höhe elementar) und all dem zuständig, was wir auf dem Weg zwischen den Camps benötigen. Die 6 kg sind aber nur die halbe Wahrheit. Dadurch, dass eine dünne Isomatratze und ein Schlafsack auch in den Sack mussten, blieben noch stolze 2,5 kg übrig. Mogeln war unmöglich, beim Wiegen wurde auf jedes Gramm geachtet. Hintergrund sind neue Auflagen der Regierung, welche die Gesundheit der Porter stärker in den Vordergrund stellen. Ein Porter darf nur noch 25 kg tragen. Insgesamt hatten wir nur für unsere Gruppe ein Team von > 15 Portern, die Zelte, Equipment, Küchenutensilien etc. getragen haben. Damit alles vorbereitet ist, wenn wir in den jeweiligen Lägern ankommen, sind die Herren mit dem schweren Gepäck vorgerannt. Ein hammer harter Job. 

Für uns ging es aber erstmal gemütlich los mit ein bisschen auf und ab und vielen tollen Aussichtspunkten, Inka-Ruinen und einer atemberaubenden Landschaft. Dann kam aber auch schon der erste richtige Anstieg und ich musste doch die ein oder andere Pause einlegen, da mich die Schnappatmung erreicht hatte. Zudem praller Sonnenschein. Bestes Wetter für diese einzigartige Landschaft aber das hat auch nochmal Energie gezogen. Zudem kam die Höhe, die ich echt unterschätzt hab. Da sucht man förmlich nach Luft, da das dort nicht in Unmengen wie sonst verfügbar ist. Oh man, das kann ja was werden… 

Auf 2/3 der Distanz haben wir eine Mittagspause eingelegt, wo die Porter bereits alles für uns vorbereitet hatten. Wir mussten uns nur noch an den gedeckten Tisch setzen und wurden verdammt lecker bekocht – was ich bei den Umständen nicht wirklich erwartet habe. Anschließend sind wir noch rund 2 Stunden gewandert, bis wir an unserer ersten Camp-Stelle Wayllabamba Camp angekommen sind. Diese befand sich auf einer Höhe von rund 3.000 m inmitten der Berge, mit Blick auf einen Gletscher und es war einfach ein Traum, diese Aussicht zu genießen. Vor allem bei Nacht bot sich ein sternenklarer Himmel. Angekommen am Camp gab es zunächst eine Tee-Time und danach ein umfangreiches Abendessen. Und dann ging es auch ins Bett, 19:30 Uhr Bettruhe. Der Grund war ganz einfach: wir mussten am anderen Morgen bereits um 5 Uhr wieder aus den Federn (passt hier nicht ganz, ehr vom Boden aufstehen ;-). Zudem stand der härteste Teil des Inka-Trails an, vor dem ich einen ungeheuren Respekt hatte! 

der Start des originalen Inka-Trails bei KM 82
der Start des originalen Inka-Trails bei KM 82 mit meiner Reisegruppe
Anfänge des Inka-Trails
Anfänge des Inka-Trails - da hatte ich noch gut lachen ;-)
Inka-Ruinen auf dem Weg zum ersten Camp
Unser erstes Camp Wayllabamb
Unser erstes Camp Wayllabamba - Chillen mit der Gruppe
Imka-Trail Tag 2: 
Am Morgen wurden wir pünktlich um 5 Uhr von der Crew mit einem Klopfen am Zelt geweckt. Dazu gab es Coca Tee. Für diejenigen unter euch, die nicht wissen, was es ist: es ist Tee aus Kokain-Blättern. Ja, Kokain. Kokain-Blätter helfen bei der Höhe und somit ist es in Peru ganz legal, Coca-Tee zu trinken oder Coca-Blätter zu kauen. Das machen sogar die Einheimischen regelmäßig und selbst die Inkas haben dieses Wundermittel schon verwendet. Und ich war natürlich auch dabei. Hey, legal Drogen zu konsumieren, wo gibt’s denn sowas?! :-) Nein, Spaß beiseite. Ich habe die Blätter auf dem Trail regelmäßig genommen, um meinen Körper vor der Dehydrierung zu schützen und mich mit der Höhe vertraut zu machen. Und das wird wirklich empfohlen, vor allem für uns Meeresspiegel-Bewohner. Und erst bei einer Menge von rund 100 kg von diesen Blättern wird die gleiche Wirkung wie bei dem Kokain erzielt, was man so aus dem TV von den Prominenten kennt. Kreditkarte und schön durch die Nase ziehen und so ;-) Jetzt aber zurück zum Wecken. Nach dem Wecken mussten wir fix unsere Sachen zusammen packen und dann gab es um 5:40 Uhr Frühstück. Um 6:30 ging dann auch der wohl härteste Marsch des Trails los. Rund 11 km, was zunächst nicht so wirklich hart klingt. Aber wie bereits erwähnt hatte die Höhe es in sich (1.215 m Differenz). Ich habe mich am Anfang total verausgabt, da ich das Tempo der Gruppe mithalten wollte (lt. Guide war das Tempo der Gruppe auch überdurchschnittlich hoch). Viele Leute haben mir vorher gesagt, ich solle mich im ersten Drittel der Gruppe aufhalten, um die Pausen auch ausschöpfen zu können. Aber nachdem ich nach dem ersten Berg mit Schnappatmung fast zusammen gebrochen bin, da ich in dieser Höhe verzweifelt Luft gesucht und nicht gefunden hab, hatte ich ehrlich gesagt andere Probleme. Dadurch, dass nach dem ersten Berg schon 2 Personen aus unserer Gruppe umdrehen mussten, war mir zudem ein wenig mulmig. Wie schaffe ich diesen Trail? Ich habe mich dann mit Katie zusammengetan und wir sind den Berg mehr oder weniger hochgeschlichen. Und das war genau das richtige. Jeder Schritt war nämlich eine Qual, umso höher desto weniger Luft und dazu noch die allgemeine Anstrengung des Berg-auf-laufens. Das war echt nicht einfach. Dafür hatten wir beide durch die erforderlichen Stops immer wieder die Möglichkeit, die einzigartige Landschaft auch zu genießen. Die anderen sind nahezu gerannt und haben aus meiner Sicht vergessen, das besondere auf dem Weg aufzuschappen. Um Punkt 12 Uhr und ca. 1 h nach unserer Gruppe haben wir dann den höchsten Punkt "Death-Womans-Pass" von 4.215 m erreicht und eine wunderschöne Kulisse genossen. Generell ist die Landschaft auf dem Trail einfach ein Traum, jeder Meter ein Genuss. Und aufgrund dieser Aussicht hat sich jeder Schmerz an diesem Tag mehr als gelohnt. Nach einer Pause von rund 30 Minuten auf der Spitze des Trails haben wir uns dann bergab auf dem Weg ins Camp gemacht. Dieser Weg ging für mich wirklich schnell, da ich das herunter hüpfen und koordinieren liebe. Bergab ist meine Stärke, trotz der wirklich schwierigen Verhältnisse. Generell war ich wirklich froh, Laufstöcke ausgeliehen zu haben. Bergauf und auch bergab waren das gute Hilfen, vor allem als die Kondition nachgelassen hat und die Beine schwerer wurden. Man fühlte sich sicherer, stabiler und das ein oder andere Mal haben die Stöcke mich vorm hinfallen gerettet. Nach rund einer Stunde bergab bin ich dann im Paqaymayo Camp angekommen. Dort hat meine Gruppe bereits auf Katie und mich gewartet, da mit uns auch das Essen serviert wurde. Die Gruppe ist rund 45 Minuten vor uns eingetroffen, was ich aber überhaupt nicht schlimm fand. Ich war stolz wie Bolle dass ich diesen wirklich harten Trail geschafft habe :-) Das Essen war mal wieder richtig gut und hat mir wieder ein paar Energien vom anstrengenden Tag zurückgegeben. Danach hatten wir eine Art freien Nachmittag. Dadurch, dass wir so früh gestartet sind und die Anstrengung so hart war, sollten wir uns regenerieren. Ich hab mich zunächst selbstbewusst auf dem Weg zur Dusche gemacht, da ich den Mix aus Schweiß und Insektenspray loswerden wollte. Zudem wollte ich meinen Muskeln etwas Gutes tun. Ich wusste, dass die Nasszellen nicht appetitlich sind und die Dusche kalt ist. Aber das war nicht mehr als kalt zu definieren. Es war „eiskalt“ (LG an Volker ;-) So kalt habe ich wirklich noch nie in meinem Leben geduscht. Das war kurz vorm Gefrierbrand. Oh mein Gott. Da die Damendusche defekt war stand ich zudem mitten im Männer-Klo, es stank und neben mir wurde freudig das ein oder andere Geschäft abgelassen... Naja... Auch mal wieder ein Erlebnis ;-) Den Nachmittag haben wir mit Karten spielen verbracht bis wir wieder unsere gemeinsame Happy-Hour oder auch Tee-Time hatten. Danach gab es Abendessen und dann war auch wieder Zeit für „Heia Bubu“. Aufgrund der Anstrengungen des Tages waren wir auch alle tot müde. Zudem war die Weckzeit am anderen Morgen bereits um 5:30 Uhr. Die Nacht war eiskalt und somit nicht die erholsamste. Zum einen war mein Schlafsack-Inlay bei einem Herren in der Tasche, dessen Freundin abbrechen musste und er somit mit umgedreht hat (hab doch ein wenig gemogelt mit meinen Krams ;-). Zum anderen waren wir einfach an einem eiskalten Fleck, der durch den kältesten Winter seit es Wetter Aufzeichnungen gibt geprägt war. Generell Peru hatte den kältesten Winter ever. Dafür hatten wir tagsüber Glück, traumhaftes Wetter und somit perfekte Sicht auf diese tolle Landschaft. Naja, wir haben es überlebt…

Katie und ich auf dem Weg zum "Death-Womans-Pass"
die wunderschöne Aussicht auf die Berge, dazu die fleißigen Porter
traumhafte Kulisse
traumhafte Kulisse - und ich glaube man kann gut die Steigung erkennen
traumhafte Kulisse - auch hier ist die Steigung sehr deutlich zu erkennen
Geschafft - Posing auf dem "Death-Womans-Pass"
da ist der Beweis, 4.215 m :-)
Katie und ich kurz vorm Endspurt
Ja, das war eins der größten Herausforderungen auf dem Trail - die Toiletten. Aber wie sagten ein paar Mädels zu mir: es ist eine gute Übung für Asien (bisher hab ich den Test aber nicht bestanden...)
Inka-Trail Tag 3: 
Wie angekündigt wurden wir pünktlich um 05:30 Uhr mit Coca-Tee geweckt. Wie auch am Morgen zuvor hatten wir wieder Zeit die Sachen zu packen, bis das Frühstück serviert wurde. Dann ging es auf die längste Tour des Inka-Trails. Rund 16 km standen auf dem Zettel. Ein Mix aus bergauf und bergab. Zunächst ging es vom Camp (ca. 3.500 m) zum nächsten Summit auf 3.900 m hoch und danach bergab und bergauf vorbei an verlassenen Inka-Ruinen. Die Landschaft war wieder einfach traumhaft. Zur Mittagspause haben wir auf einer Bergspitze gestoppt und haben neben leckeren Speisen und einer Abschieds-Torte vom Koch (oder auch, hey, denkt daran mir heute Abend Trinkgeld zu geben) auch die tolle Aussicht genossen. Danach ging es rund 2 h steil bergab bis zu einer weiteren Inka-Ruine, an der wir gestoppt haben. Von diesem Punkt waren es dann noch rund 30 Minuten zum Camp Wiñaywayna, in dem wir alle fix und fertig eingetroffen sind. 16 km Wanderung unter diesen Umständen macht rund 10 h Laufzeit. Und das gemixt mit der harten Wanderung am Vortag war einfach zu viel. Ich war fitter als am Vortag, allerdings weiß ich nicht was ich anstrengender fand. Bergauf bei schlechter Luft an Tag 2 oder bergab bei ungeraden großen und kleinen Stufen mit Steinen und das mit höchster Konzentration an Tag 3. Aber nichts desto trotz, die Landschaft macht alles wett. Jeden Schmerz, jeden Muskelkater. Es war einfach ein Traum. Nach dem Abschluss-Abendessen und der damit verbundenen Verabschiedung von Köchen und Trägern ging es dann auch zeitig ins Bett. Am anderen Morgen wartete das Sonnentor und der Machu Picchu. Und der Wecker um 03:00 Uhr…

Inka-Ruinen in traumhafter Berg-Kulisse
die Aussicht auf dem Inka-Trail
die Aussicht auf dem Inka-Trail
Inka-Ruinen auf dem Trail
einzigartige Aussicht entlang der Wege
einzigartige Aussicht entlang der Wege
einzigartige Aussicht entlang der Wege
"der Weg war steinig und schwer..." ;-)
Zeit für mich kurz vor dem Mittagessen
Mittagessen im Zelt mit einer köstlichen Torte
Inka-Ruinen entlang des Trails
das waren immer die schlimmsten Passagen...
atemberaubende Aussicht
Inka-Trail Tag 4: 
Am letzten Morgen wurden wir um 03:00 Uhr geweckt und wir sind um 03:15 Uhr direkt und ohne Frühstück gestartet. Wir wollten die ersten am Checkpoint sein, um auch als erstes am Sonnentor anzukommen. Und das ist uns auch geglückt. Allerdings öffnete der Checkpoint erst um 05:00 Uhr und somit hieß es warten, bis es losgehen konnte. Pünktlich um 05:00 Uhr sind wir dann im Bundeswehrmarsch rund 60 Minuten durch die Dämmerung der Inka-Wege bis zum Sonnentor gegangen. Nach einer nicht wirklich leichten Wanderung bergauf und bergab bei schlechter Sicht sind wir dann am Sonnentor angekommen. Und leider hatten wir einfach Pech. Es war so nebelig, dass wir die unseren Nachbarn kaum erkennen konnten. Keine Sonne, leider einfach nur Nebel. An den Machu Picchu nicht zu denken… Aufgrund der Sichtverhältnisse sind wir dann direkt weiter gegangen. Nach weiteren 45 Minuten mit letzter Energie sind wir am Machu Picchu angekommen. Und wir waren alle sehr glücklich. Nach einer derart harten Wanderung mit einem Weltwunder belohnt zu werden ist einfach toll. Zunächst war das Weltwunder noch vom Nebel bedeckt, doch dann verzog sich dieser wie im Zeitraffer. Ein Moment wie auf einer Theaterbühne, wo der Vorhang nur ganz langsam heruntergelassen wird. Ein atemberaubender Moment mit der Schönheit des Machu Picchu. Nachdem wir ein paaren Fotos gemacht haben ging es dann erst einmal zum Eingang, um uns offiziell einzuchecken. Es folgte eine wirklich interessante einstündige Tour mit vielen spannenden Informationen zur Inka-Geschichte. Nach der Tour haben wir uns noch ein wenig umgeschaut, für mehr reichte die Kraft aber nicht mehr. Wir waren alle fix und fertig und haben uns auf Bett und Dusche gefreut. Somit bin ich mit einigen aus der Gruppe zum Machu Picchu Ort Aguas Calientes gefahren. Dort gab es was leckeres zu essen und ein wohlverdientes kühles Bierchen. Dann sind wir in den Machu Picchu Zug gestiegen und haben auf der rund 1,5-stündigen Fahrt die tolle Landschaft genossen. Dieser Zug ist gefühlt der teuerste der Welt. Für 1,5 h Bimmel-Bahn bezahlt man sage und schreibe mehr als 70 Dollar. Allerdings ist der Zug ausgestattet mit Board-Service wie im Flugzeug und einer einzigartigen Landschaft. Von Ollantaytambo ging es mit dem Bus zurück nach Cusco, wo ich nach einer heißen Dusche tot müde aber überglücklich ins Bett gefallen bin.

Ausblick vom Sonnentor - NEBEL
Machu Picchu und ich :-)
Machu Picchu und ich :_-)
meine Gruppe, angekommen am Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
traumhafte Landschaft und ein echt magischer Ort - Machu Picchu
ein Machu Picchu Bierchen im Machu Picchu Zug :-)
Zusammengefasst kann ich sagen, dass es einer der schönsten Aktivitäten war, die ich in meinem bisherigen Leben gemacht habe. Die atemberaubende Landschaft (in doppelter Hinsicht), die besondere Inka-Kultur und das Highlight Machu Picchu waren einfach der Hammer. Jeder Schmerz, jede Schnappatmung hat sich gelohnt. Es wird für mich unvergesslich bleiben :-)

Ganz liebe Grüße,
eure Sandra

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