Worldtrip - Point of no return

Nachdem die ersten Weichen gelegt, mein Job entsprechend stillgelegt und die Wohnung endgültig gekündigt ist, merke ich, was ich da gerade eigentlich angestoßen habe. In weniger als 4 Monaten bin ich alleine mit (m)einem Rucksack in der großen weiten Weltgeschichte unterwegs. Wahnsinn. Es ist eine pure Gefühls-Achterbahn - überwiegend ein breites Grinsen aber auch mal ein nachdenkliches Realisieren. Aber ich glaube so ganz bewusst ist mir noch nicht, was ich im nächsten Jahr genau anstelle. Vor allem habe ich als total pragmatischer Kopfmensch, Sternzeichen Waage, eine derartige Entscheidung nicht wie sonst mit unzähligen Analysen, Abwägungen, abwarten und nochmal durch den Kopf gehen lassen entschieden, sondern mal einfach und spontan aus dem Bauch raus. Und das macht mir schon ein wenig Angst! Aber das Gute an der ganzen Sache ist, wie ich es auch schon meiner Travel Agentin nach dem Gespräch mit EMSA geschrieben habe: es ist ein point of no return. Und das macht die ganze Sache erst richtig spannend. Flüge sind gebucht, das erste Geld ist ausgegeben und auch mein Arm ist schon perforiert von den ersten Impfungen. Es kann losgehen... :-)

Allerdings stehen noch eine Menge Vorbereitungen an, die ich ehrlich gesagt ein wenig unterschätzt habe. Von der Ummeldung der GEZ bis hin zur Stilllegung von Versicherungen bzw. dem Verkauf von Möbeln. Dazu kommen noch die eigentlich wichtigen Dinge für die Weltreise: Rucksack, Schuhe, Sachen kaufen, Informationen über die einzelnen Länder studieren und die konkreten Vorbereitungen treffen. Oder anders formuliert: ich stehe gerade inmitten des typisch deutschen und daher übertriebenen Organisationswahns. Aber wer mich kennt weiß, so ganz ungeplant lasse ich die Reise auch nicht auf mich zukommen. Somit heißt es jetzt erstmal To-do-Liste finalisieren, Timings setzen und fleißig abarbeiten. Die Zeit läuft... :-)


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